• Der Jackl erzählt

    Die Einwohnerwehren 1919-1921

    Mit dieser Folge von „Der Jackl erzählt“ geht es zurück in die Anfänge der Weimarer Republik vor 100 Jahren. Damals gab es zivile Selbstschutzverbände, die die Polizei bei ihren Aufgaben unterstützen sollten: die Einwohnerwehren.

    Die ersten Verbände im jungen Freistaat wurden im April 1919
    im Chiemgau gebildet, nachdem von Regierungsseite zum Eintritt in die Freiwilligenverbände,
    die die Räteregierung in München bekämpfen und vor Ort gegen kommunistische
    Umstürze schützen sollten, aufgerufen worden war.

    In Traunstein folgte man dem Appell und formierte eine 231
    Mann starke Wehr, welche „im Sinne der rechtmäßig gewählten Regierung Hoffmann
    für den Schutz der Stadt und Umgebung“ und sorgen und Ordnung und Sicherheit
    des Eigentums gewähren sollte. Ehemalige Frontsoldaten, Bürgersöhne sowie
    Turner und Sportler übernahmen diese Aufgaben.

    Des Cassier Khäsers unanständige Lebensart

    Diese Podcastfolge erzählt von des „Cassier Khäsers unanständiger
    Lebensart“. Hierbei geht es um eine Reihe von
    üblen Vergehen, welche ein hoher Salinenbeamter Anfang des 18.
    Jahrhunderts in Traunstein beging. Der große Heimatforscher Albrecht Rosenegger
    hat den Fall aus den Archivalien rekonstruiert im Jahrbuch des Historischen
    Vereins für den Chiemgau zu Traunstein 2017 veröffentlicht.